Kleine Emme - Massnahmen

Das Bauprojekt sieht im Wesentlichen vor, das enge Gerinne in den Siedlungs- und Industriegebieten auszubauen und die Ufer zu erhöhen. Zwischen den Siedlungsgebieten wird die Kleine Emme wo immer möglich verbreitert und lokal aufgeweitet. Im Juli 2010 wurden die Pläne für die Hochwasserschutzmassnahmen, der Bericht zur Umweltverträglichkeit und das Rodungsgesuch öffentlich aufgelegt.

Das Bauprojekt beinhaltet insgesamt vier Lose. Nachfolgend sind die wichtigsten Massnahmen pro Los aufgelistet:

Los 3: Rümlig - Fontanne (Abschnitte 9-15)

  • Ufererhöhung Schachen bis Rümligmündung
  • Aufweitungen Langnau und Dietenei / Rütmatt
  • Ufererhöhung Werthenstein
  • Erhöhung der Ufermauern, teilweise Sohlenabsenkung und Objektschutz in Wolhusen
  • Ufererhöhung und Neubau Badbrücke (Vorgezogene Massnahmen - VOMA)
  • Aufweitung Chlungelisei

Los 2: Renggschachen-Rümlig (Abschnitte 5-8)

  • Ufererhöhung Renggschachen bis Thorenberg (VOMA)
  • Aufweitung mit EHQ-Entlastung unterhalb Wehr Torenberg
  • Neubau Blattenbrücke
  • Gerinneverbreiterung mit rechtsseitigem Flachufer Malters bis Blatten
  • Gerinneausbau Malters
  • Kraftwerk Ettisbühl und Schwemmholzrückhalteanlage sowie vorgezogener Gerinneausbau Ennigen (VOMA und separate Projekte)
  • Generelle Aufweitung Rümligmündung

Los 1: Zollhausbrücken - Renggschachen (Abschnitte 1-4)

  • Diverse Sohlenstrukturierungen mit Lenkbuhnen und Vorschüttungen
  • Gerinneverbreiterung und Ufererhöhung Seetalplatz bis Emmenweid
  • Wehr Emmenweid rechtsufrig verbreitern
  • Aufweitungen und Ufererhöhung Thorenberg

Los A/B

  • Aufteilung der Kleinen Emme in 2 Flussarme vor dem Mündungsbereich, mit neuem SBB- Durchlass in Reussbühl
  • Gerinneverbreiterung Seetalplatz